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winprosa - Kurzeinführung für Dienstleister  


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Kurzanleitung für Dienstleister

 

  1. Einführung
  2. Datenschutz und Datensicherheit
  3. Installationsphilosophie
  4. Restriktionen durch Dienstleister
      Gültig ab Version 2017, 04.12.18
  1. Erstinstallation
  2. Updateinstallation
  3. Umstieg auf einen neuen Server
  4. Troubleshooting



 

1. Einführung

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In den folgenden Abschnitten wird in knapper Form dargestellt, was winprosa macht und wie es installiert und aktualisiert wird. Diese Beschreibung richtet sich in erster Linie an Dienstleister, die winprosa für Schulen warten sollen. An den wesentlichen Stellen sind Links zur ausführlichen Dokumentation aufgeführt. Alle Details zur Wartung von winprosa sind in Installation und Update zu finden.


Seit mittlerweile fast 40 Jahren unterstützen wir mit winprosa (und den Vorgänger-Programmen MCS und PROSA) die allgemeinbildenden Gymnasien in Baden-Württemberg bei der Organisation der gesamten Kursstufe von der Erfassung der ersten Kurswahlen in der Orientierungsstufe über die komplette Prüfungsorganisation bis zum fertigen Abiturzeugnis unter Berücksichtigung aller Kautelen. Dabei werden die Schüler laufend leistungsmäßig und juristisch überprüft und beraten, und das in Echtzeit. Und seit rund 30 Jahren erfolgen Vertrieb, Service und Wartung (mittlerweile ausschließlich) über das Internet. Details siehe Rück- und Ausblick.

Da wir winprosa selber einsetz(t)en, haben wir alles in das Programmpaket gepackt, was wir als Oberstufenberater/Oberstufenorganisierer selber gut brauchen konnten. Details siehe Leistungsmerkmale. Wahrscheinlich sind wir daher in BW seit Jahren der Marktführer auf dem Gebiet der Kursstufenverwaltung. Dabei kooperieren wir mit den etablierten Stammdatenprogrammen/Schülerverwaltungsprogrammen und mit dem Stundenplanprogramm Untis.

Wir haben uns vom CBM 8032 über DOS und Windows 95 bis zum aktuellen Windows 10 vorgearbeitet und sind somit immer auf der MS-Schiene geblieben.

Also läuft das aktuelle winprosa ausschließlich unter Windows, derzeit in Version 7 - 10. Und so, wie die Netzwerktechnik in den Rektoraten eingezogen ist, hat auch winprosa die Netzwerktechnik gelernt und unterstützt neben lokalen Installationen auch Installationen in Arbeitsgruppen und in Domänen, kann also von mehreren Usern parallel bedient werden.

Dabei haben wir Installation und Wartung von winprosa so ausgelegt, dass man mit geringen Grundkenntnissen vor Ort auskommen sollte, ohne dabei vom Programm gegängelt zu sein.


winprosa ist relativ frei installierbar. Wir liefern aber Standardvorgaben, bis 2014 für ein Basisverzeichnis für Programm und Daten, ab 2015 für zwei Basisordner, einer für Programme und einer für Daten; die alte Struktur konnte aber fortgefühert werden. Details siehe Installation und Update > 1.4 Mögliche Ordnerstrukturen und ... > 2.4 Ordnerhierarchie.

2017 haben wir eine Reorganisation unserer Datenbankstruktur durchgeführt. Daher musste einmalig gebaggert werden. Die Zäsur ist hart, Programme und Daten der 2016-Version sind nicht kompatibel mit denen der 2017-Versionen ff. Details siehe ... > 1.5 Upgrade "2017" und Aktuelle Tipps.


Wir vergeben für winprosa Jahreslizenzen, gekoppelt an das Kalenderjahr. Jedes Jahr erhalten die Schulen mit der Jahresrechnung eine Lizenzdatei zum Ablegen im Verzeichnis arbeit und zum anschließenden Aktivieren. Die Lizenzdaten können aber auch direkt von winprosa aus im Download-Dienst heruntergeladen und aktiviert werden. Details siehe ... > 5.2 Fortschreibung der Lizenzdaten.

Unabhängig von der Lizenzlaufzeit gibt es eine Programmlaufzeit. D.h., jede Programm-Version hat ein eigenes Verfallsdatum. Vor dessen Ablauf erfolgt ein Hinweis, dass ein automatischer Update-Prozess aufgerufen werden muss. Bleibt der aus, ist winprosa nicht mehr voll einsetzbar. So erzwingen wir die laufende Aktualisierung beim Kunden und nur dadurch können wir gewährleisten, dass z.B. von winprosa ausgegebene amtliche Dokumente dem aktuellen juristischen Stand entsprechen. Details siehe ... > 5.4 Programmlaufzeit und Lizenzlaufzeit.

Unsere Kunden werden DSGVO-gemäß in unserer Kundendatenbank geführt. Dort können neben den Schuladressdaten auch bis zu fünf Oberstufenberater und ein IT-Dienstleister registriert werden. Für diese Registrierung müssen die Schulen selbst sorgen. Wir versenden E-Mails mit winprosa-Hinweisen immer an alle registrierten Mitarbeiter. Details siehe ... > 5.5 Kundendatenbank/Mitarbeiterdaten/Schulprofil.

Wichtige neue Programmversionen werden in unseren Aktuellen Tipps/Dokumentationen/Onlinehandbüchern bekanntgegeben und besprochen, ganz wichtige/kritische auch per E-Mail an die registrierten Kunden. Aber es gibt auch stille Update-Versionen, deren Existenz lediglich vom Programm aus erkannt werden können. Download und Installation erfolgen i.d.R. immer vom Programm aus!

Für Notfälle steht unsere Service-Line zur Verfügung. Wir bevorzugen dabei die Kontaktaufnahme per E-Mail, Kontaktdaten siehe Service-Line. Hilfe können nur registrierte User/Mitarbeiter erhalten. Dabei wird die ausnahmsweise Ratsuche per Telefon eher langsamer bearbeitet, als die per Mail, da Anrufe lediglich über unsere automatische Anrufaufzeichnung für spätere Bearbeitung angenommen werden.


Wir unterscheiden Windows-Administratoren und winprosa-Administratoren. Die winprosa-User brauchen keine Windows-Administrator-Rechte zu haben. Aber jedes aktive winprosa braucht aus Sicherheitsgründen neben den normalen winprosa-Usern zwei winprosa-Administratoren.

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2. Datenschutz und Datensicherheit

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In winprosa sind die Schülerdaten verschlüsselt abgelegt und der Aufruf des Programms erfolgt über die übliche Authentifizierung mittels Benutzerkennung und Passwort, wobei das Passwort vom jeweiligen User regelmäßig erneuert werden muss. Details siehe Installation und Update > 4.1 Vorüberlegungen / Datenschutz und Datensicherheit.

Dabei können den Usern unterschiedlich abgestufte Rechte zugewiesen werden.

Von winprosa aus kann jederzeit der Aktualisierungsstand des Programms abgerufen werden und es kann ggf. die Installation eines Updates ausgelöst werden.

Müssen Datenbestände ausnahmsweise zur Reparatur an unsere Service-Line gesendet werden, erfolgt dies immer verschlüsselt vom Programm aus. In der Regel reichen aber Fernwartungssitzungen zur Bereinigung von Problemen vor Ort. Ein Teamviewer-Fernwartungsclient gehört zur Programm-Installation.

Jeglicher Umgang mit Kundendaten erfolgt DSGVO-gemäß.

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3. Installationsphilosophie

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Die Anfänge von winprosa gehen, wie oben beschrieben, weit zurück. Damals waren die Schul-Organisierer fast vollwertige IT-ler. Die Lehrer brachten die PCs an die Schulen, nicht die Behörde; die kam erst viel später, z.B. mit KISS.

In diesem Umfeld entstanden auch z.B. PROSA und winprosa. Also haben wir für die Praktiker vor Ort programmiert, die etwas von Verzeichnissen und Laufwerken verstanden. Und spätestens mit der Vernetzung ließen wir die (fast) freie Laufwerk- und Ordnerwahl zu.

Der Übergang von XP zu Vista brachte einen gewissen Bruch, zum einen durch das Ende der Regionalisierung der Windowsversionen (z.B. Program Files statt Programme), zum andern durch die Restriktionen für den Systemordner Program Files im Zusammenhang mit ProgramData.

Und hinzu kam, dass die Oberstufenberater sich oft weg von den Technik-Freaks entwickelten zu gediegenen Anwendern, denen die Verzeichnisstrukturen nebensächlich waren, solangen das System lief. Wenn dann, wie wir eingangs in Installation und Update > 9. Problembehandlung / Mehrfachinstallation schreiben, Personalwechsel, Technik- und Betriebssytemwechsel mehrfach vorkamen, konnten die winprosa-Installationen etwas durcheinander geraten.

Dabei ist die Idee ganz einfach:

winprosa

  1. verwendet nur Laufwerksbuchstaben und kein UNC;
  2. braucht auf dem Server nur zwei Basisverzeichnisse, ein Programmverzeichnis und ein Datenverzeichnis, beide mit vollen Zugriffsrechten, also mit voller, ungestörter Verwaltungshoheit für winprosa und seine User;
  3. kann daher diese Basisverzeichnisse nicht im Systemordner Program Files bedienen;
  4. kann in Netzwerken nur von einem beliebigen Client aus installiert und gepflegt werden *);
  5. bietet nach erfolgreicher Installation für das Einrichten weiterer Clients und die winprosa-Berechtigungserteilung weiterer Benutzer einen einfachen Dienst an
  6. hinterlässt auf einem Client keinerlei Spuren, außer der winprosa-Startmenüeinträge des gerade angemeldeten Benutzers, also auch nicht in der Registry;
  7. braucht also zum Updaten nur die Informationen aus dem Startmenü, aber keine Registry;
  8. kann mit jedem Serverbetriebssystem arbeiten, solange die o.g. Anforderungen eingehalten werden;
  9. braucht Internetzugang, wenn es komfortabel gepflegt werden soll;
  10. braucht Fernwartungsmöglichkeiten für den Notfall.

*) Wie weiter unten dargelegt ist, zeigt der Startlink für winprosa auf jedem Client auf die winprosa.exe auf dem Server; neben dieser findet das Programm die winprosa.ini, in der die weiteren Pfade stehen (aus Client-Sicht). Also kann man vom Client aus die winprosa.exe eigentlich auch direkt starten.

Das geht auch durch den Dienstleister genau dann und nur dann direkt auf dem Server, wenn dort die gleiche Verzeichnisstruktur eingerichtet ist, wie auf den Clients. Dann passen die winprosa.ini-Einträge auch zum Server. Und dann sind Updates direkt am Server durchführbar.

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4. Restriktionen durch Dienstleister

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Früher konnte eine Schule ihr Netz selber "hochziehen". Das ist spätestens mit den Windows-Domänen nicht mehr so einfach. Also wurde die Netzwerkpflege oft an die Stadtverwaltung, Kreisverwaltung oder private IT-Dienstleister übergeben. Das zahlt sich spätestens dann aus, wenn für ASV-BW die PostgresQL-Datenbank, der PostgresQL-Server, der ASV-Server und die ASV-Clients verbunden werden sollen.

Damit einher gehen aber Sicherheitsanforderungen an die Dienstleister. Und diese Anforderungen führen, zwar aus verständlichen Gründen, aber teils mit unangenehmen Folgen, u.U. zu einer gewaltigen Gängelung der Schulen.

Einige aus unserem Beratungsalltag seien genannt:

  • Die Schule hat im Verwaltungsnetz gar keinen Internetzugang, außer am Kiss-PC. Motto: wer nichts tut, kann auch nichts gefährden. Dann sind dort sicher auch das Einlegen von CDs/DVDs oder das Anstecken von Sticks verboten, sonst ist die Sicherheit trügerisch.
  • Der Dienstleister scannt laufend die Dateien seiner Schulen, erkennt im winprosa-Verzeichnis arbeit nach einem Update neue Dateitypen und löscht die zugehörigen Dateien eigenmächtig automatisch und ungefragt.
  • Der Virenscanner kennzeichnet unsere Setup-Datei nach dem Herunterladen als korruptes Archiv und löscht sie eigenmächtig ungefragt und ohne Rückmeldung.
  • Die Schule darf Binärcode (Exe-Dateien) weder herunterladen noch ausführen.
  •   Die Schule darf Binärcode (Exe-Dateien) nur im winprosa-eigenen Verzeichnisbaum herunterladen und ausführen.
  • Der Dienstleister stellt den Netzzugang bereit und sorgt für Virenscanner und Firewall; die Anwender dürfen in ihren Bereichen eigenverantwortlich gemäß Dienstrecht, LDSG und DSGVO schalten und walten.

Die Farbgebung signalisiert unsere Meinung dazu. Je mehr Restriktionen vorliegen, desto mehr muss der Dienstleister Leistungen übernehmen, die normalerweise die Schulteams erbringen können. Und das möglichst just in time!

Ein Beispiel dazu: Es ist manchmal sinnvoll, einer Schule in einer Fernwartungssitzung zu helfen. Ohne Internet-Zugang der Schule ist das nicht möglich, also müssen wir eine Fernwartungssitzung zum Dienstleister aufbauen, der dann seinerseits parallel dazu eine Remotesitzung zur Schule aufbaut.

Die Kursstufenverwaltung ist aufgrund der überraschend dynamischen Rechtsentwicklung ziemlich kniffelig. Praktisch jedes Jahr kommen neue Kautelen hinzu. Wir erwarten daher von unseren Geschäftspartnern eine beidseitig zweckdienliche Zusammenarbeit; Details siehe Grundlegende Anforderungen an die Zusammenarbeit rund um winprosa.

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5. Erstinstallation

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Gehen Sie folgendermaßen vor (Details siehe ... > 3. Installation im Netz):

  1. Auf dem Server geben Sie einen beliebigen Ordner zum Lesen, Schreiben, Anlegen und Löschen frei, z.B. SV oder schulen\schule1 *) usw., für die Personen/Personengruppen, die in der Verwaltung tätig sind.
  2. Auf den Clients verbinden Sie diesen Ordner SV mit einem für alle Clients gleichen Laufwerksbuchstaben, z.B. P: *).
  3. Von der Schule oder Fa. CMH besorgen Sie den Download-Link für die Datei setup-p.exe. Liegt eine Neuinstallation für z.B. Serverwechsel vor, kann setup-p.exe auch über die Altinstallation herunter geladen werden.
  4. Nach dem im Abschnitt 3 gesagten, starten Sie diese Datei von einem Client aus, dazu müssen Sie als entsprechender User angemeldet sein (also nicht mit einem Dienstleister-Konto!) *). Details siehe ... > 2. Installation auf einem Einzel-PC (lokal). Sie installieren also wie auf einem lokalen PC, wählen aber vom Client aus das "ferne" Laufwerk.

    1. Die von uns bevorzugte Installation ist die Standard-Installation beginnend mit dem Ordner cmh und den beiden Unterordnern (Basisordnern) winprosa und wprdaten, wobei winprosa zwingend ist und nur einmal vorkommen darf.
    2. Lassen Sie möglichst cmh nicht weg, denn das ist die "Klammer" für unsere Dienste.
    3. Im Setupfenster müssen Sie die Basispfade eintragen. Wählen Sie also dazu  Standard  und dann das vorher festgelegte Laufwerk P:. Details siehe ... > 2.3 Individualinstallation.
    4. Dadurch trägt die Setup-Prozedur den Programmpfad p:\cmh\winprosa und den Datenpfad p:\cmh\wprdaten ein.
    5. Sie können die "Verschachtelungstiefe" auch erhöhen, wenn Sie mehrere Schulen verwalten müssen *) .
      Dann müssen Sie alle Einträge aber händisch definieren. Verwenden Sie dazu bitte am Ende der Pfade unsere Standardbezeichnungen, also z.B. für Schule 1: Programmpfad P:\schulen\schule1\cmh und Datenpfad P:\schulen\schule1\cmh\wprdaten. Ob Sie am Ende des Programmpfades winprosa angeben oder nicht, ist egal; es wird automatisch genau einmal angefügt.
    6. Dadurch trägt die Setup-Prozedur den Programmpfad P:\schulen\schule1\cmh\winprosa und den Datenpfad P:\schulen\schule1\cmh\wprdaten ein.
    7. Vermeiden Sie unbedingt die mehrfache Verwendung der Schüsselworte winprosa und wprdaten in den Pfaden einer Schule. Das erhöht die Übersichtlichkeit beträchtlich. Wenn von uns vergebene Ordnernamen mehrfach vorkommen, liegt immer eine fehlerhafte Installation vor.
  5. Starten Sie den eigentlichen Setup-Vorgang. Die Daten werden ausgepackt und auf die Basis-Verzeichnisse "verteilt"; die Startmenüeinträge werden erstellt.
  6. Nach wenigen Sekunden erhalten Sie den Hinweis, dass im Netz installiert worden ist und was Sie an den anderen Clients machen müssen, damit diese winprosa-Clients werden.
  7. Über diesen Hinweis können Sie auch das Installationsprotokoll einsehen.
  8. Ggf müssen Sie den Zugang zu ASV-BW einrichten. Details siehe Stammdatenverwaltung > 3.4 Anbindung an ASV-BW.
  9. Rufen Sie an jedem winprosa-Client und dort für jeden winprosa-User die Datei p:\cmh\winprosa\setup\csetup.exe auf. Dadurch wird für jeden User das winprosa-Startmenü im entsprechenden Windows-Systemordner abgelegt. Danach können alle betroffenen User mit winprosa arbeiten.
  10. Soll später/nachträglich ein weiterer Client eingebunden werden, verfahren Sie, wie eben beschrieben.
  11. Damit ist Ihre Arbeit (zunächst) erledigt.
*)   

Der Startlink für winprosa zeigt auf jedem Client auf die winprosa.exe auf dem Server; neben dieser findet das Programm die winprosa.ini, in der die weiteren Pfade stehen (aus Client-Sicht). Also könnte man vom Client aus die winprosa.exe eigentlich auch direkt starten.

Das geht auch durch den Dienstleister genau dann und nur dann direkt auf dem Server, wenn dort die gleiche Verzeichnisstruktur eingerichtet ist, wie auf den Clients. Wenn also dort auch das Laufwerk P: genommen wird. Dann passen die winprosa.ini-Einträge auch zum Server. Dann können Installation und Updates direkt am Server durchgeführt werden. An jedem Client muss dann jeder User einmalig csetup.exe ausführen.

 
*)   

Wenn über einen Server mehrere Schulen versorgt werden sollen, empfiehlt sich in Ergänzung zu obigem Punkt 5e folgende Struktur:

x:\schulen\schule1\cmh\winprosa \wprdaten \untis\... \... \schule2\cmh\winprosa \wprdaten \untis\... \... \schule3\...

x: igendwo auf dem Server nach freier Wahl; Schule 1 mappt dann ihren Pfad x:\SV\schule1 auf z.B. p: und Schule 2 ihren Pfad x:\SV\schule2 auf z.B. s:, weil bei denen p: u.U. schon belegt ist usw. . Jede Schule S erhält dann nur im eigenen Verzeichnis schuleS Vollzugriffsrechte und sie pflegt dort ihre Programme selber. So sind die Schulen bezüglich der Versionierung ihrer Programme unabhängig voneinander und können "fremde" Daten nicht bedienen.


Wie Sie die Schulen tatsächlich administrieren, ist natürlich in Ihrer Entscheidung; die Ergebnisse der o.g. Auflistung müssen aber funktional vorhanden sein! Unsere Service-Line kann von den Schulen nur dann kostenlos in Anspruch genommen werden, wenn diese Minimalvoraussetzungen erfüllt sind. Beachten Sie aber die Besonderheiten im Zusammenhang mit Benutzerprofilen; Details hierzu siehe im Abschnitt • Für Insider II: Benutzerprofile am Ende von ... > 9.1 winprosa braucht das Startmenü

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6. Updateinstallation

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• Regelfall

Wenn eine Installation gemäß Abschnitt 5 vorliegt, dann ist der Update-Prozess ganz simpel:

In der Regel startet ein winprosa-Administrator in winprosa den Dienst Datei > Neues im Internet. Bei Bedarf startet er den verschlüsselten Download durch Klick auf  herunter laden . Die Datei setup-p.exe wird im Verzeichnis P:\cmh\winprosa\download abgelegt, im Dateinamen ergänzt um die Versionsangabe. In einem Hinweisfenster wird dies erklärt und im Fenster kann die Installation sofort aufgerufen werden. Details siehe ... > 5.1 Download / Update.

Diese Datei setup-p.exe kann ausschließlich auf diesem Weg erhalten werden, sie dient gleichermaßen für Neuinstallationen und für Updateinstallationen. D.h., ohne Internet kein Update!!! Sonderfälle siehe w.u. bei Dowload-Restriktionen.

Die Setup-Prozedur entnimmt dem persönlichen Startmenü des angemeldeten Windows-Users den Programmpfad zu winprosa und aus der dortigen Datei winprosa.ini die restlichen Pfade und führt damit den Updatevorgang durch.

Startlinks können im persönlichen Startmenü (W10: Startliste), auf der Startseite (W10), in der Taskleiste, auf dem Desktop usw. abgelegt werden. Die müssen natürlich alle übereinstimmen! Aber beim Update kommt es nur auf die im persönlichen Startmenü an. Details siehe ... > 9.1 winprosa braucht das Startmenü.

Denn wären in diesen Startmenü-Angaben falsche/ungültige Pfade enthalten, würde die Setup-Prozedur die falschen Pfade bedienen, also schlimmstenfalls eine Neuinstallation einrichten, die natürlich ohne Daten wäre. Details siehe weiter unten in Abschnitt 8.


• Download-Restriktionen

- Die Schule darf keine Exe-Downloads ausführen

Wenn Sie den winprosa-Administratoren verwehren, Exe-Downloads auszuführen, dann müssen Sie die Downloads besorgen. Wie oben angemerkt, geht das eigentlich nur vom Programm aus. Der Dienstleister darf aber auf keinen Fall Zugriff auf Schülerdaten erhalten.

Daher kennt das Programm den winprosa-User setup, der vom winprosa-Administrator ohne jegliche Rechte angelegt werden muss.

setup muss sich wie jeder neue User mit seinem Initial-Passwort anmelden und dann sein reguläres Passwort wählen. Aber nach jeder Anmeldung von setup öffnet sich sofort der Dienst Neues im Internet und wenn der beendet wird, wird auch sofort winprosa beendet. So können Sie also selber die Datei setup-p.exe erhalten, ohne mit Schülerdaten in Berührung zu kommen.

Da das Oberstufenteam selber den Dienst Neues im Internet aufrufen kann, kann es unsere aktuellen Tipps und Online-Handbücher abrufen und Sie ggf. zu anstehenden Updates auffordern, die Sie dann sehr zeitnah durchführen müssen.


- Die Schule hat keinen Internet-Zugang an den Verwaltungs-PCs

Wenn Sie der Schule an den Verwaltungs-PCs den Internetzugang verwehren, kann über den winprosa-Dienst Datei > Link für Update-Downloads ein für die Schule personalisierter Download-Link generiert werden, der binnen einer Woche an einem Internet-PC "eingelöst" werden muss. Auch so können Sie also selber die Datei setup-p.exe erhalten.

Allerdings kann das Oberstufenteam so keine Informationen über Programm-Aktualisierungen, aktuelle Tipps und Online-Handbücher abrufen. Das entspricht einem Rückfall in die EDV-Steinzeit; man sollte also wieder Brieftauben züchten.

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7. Umstieg auf einen neuen Server

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In der Regel wird ein neuer Server als Ersatz für den alten aufgestellt, u.U. mit gleichzeitiger Erweiterung des Verwaltungssnetzes. Dabei werden Servername und Serververzeichnisse (Ordner) oft mit neuen Namen versehen, vor allem dann, wenn neuer und alter Server bis zum Abschluss der Datenübertragung parallel betrieben werden sollen.

Daher kommt meist eine identische Kopie der alten Verzeichnisstruktur auf den neuen Server nicht in Frage. Sie müssen vielmehr eine aktuelle Datensicherung erstellen, von einem Client aus winprosa auf dem neuen Server erstinstallieren und dann vom Client aus dort diese Datensicherung einlesen. Ein angenehmer Nebeneffekt ist dabei, dass u.U. die Ordnerstruktur bereinigt wird.

Zu beachten sind Mitnahmen des Archivs und Einbinden des Partner-SVP. Das genaue Vorgehen ist in ... > 8.3 Umzug von winprosa auf einen neuen Server beschrieben.

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8. Troubleshooting

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Über die Jahre musste winprosa u.a. Personalwechsel, Rechnerwechsel und Betriebssystemwechsel verdauen, vielleicht auch Dienstleisterwechsel. Da blieb nicht aus, dass die Ordnerstruktur von winprosa im Laufe der Zeit etwas verworren werden konnte.

Ggf. merkt man das daran, dass durchgeführte Updates anscheinend nicht "angekommen" sind oder Dienste nicht mehr sauber arbeiten oder winprosa sich "plötzlich" mit Demolizenz meldet, usw. . Manchmal läuft winprosa im Netz eigentlich rund, aber einer der PCs macht Schwierigkeiten.

Praktisch immer sind versehentliche Mehrfachinstallationen dafür verantwortlich. Die aber sind oft hervorgerufen durch Missachtung unserer Installations-Philosophie.

In solchen Fällen helfen die Informationen in ... > 9. Problembehandlung / Mehrfachinstallation und in Upgrade-Version 2017.xxxx: Was tun mit verworrener Alt-Installation.


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